Opel Ampera - Markus Dippold
FAHRZEUG STECKBRIEF
Startnummer: 100
Team: Ampera Forum
Fahrer: Markus Dippold
email: markus.dippold@gmx.de
Homepage: www.opel-ampera-forum.de
Hersteller: Opel
Typ: Ampera
Erstzulassung: 04.2012
Kilometerstand: bei eRUDA ca. 78.000 km
Höchstgeschwindigkeit: 161 km/h
Neupreis: 49.000 €
Akku Kapazität: 16 kWh, nutzbar 10 kWh
Maximale Reichweite: el. 80 km + 550 km mit REX
Alltags Reichweite: el. 70 km
Stromverbrauch: 16 kWh/100km (entspricht ca. 1,33 Liter Benzin)
Strombezug: zu Hause (Strommix), Arbeitsplatz (Solar)
Sitzplätze: 4
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG

Der Ampera wird für den täglichen Weg (21km einfach) zur Arbeit benutzt. Am Arbeitsplatz wird der Akku wieder mit Solarstrom geladen. Im Sommer reicht das, um nach Hause zu fahren, diverse Erledigungen durchzuführen, und am nächsten Tag wieder zur Arbeit zu fahren. Im Winter, wo der Verbrauch wegen der elektrischen Heizung höher ist, gehe ich lieber auf Nummer sicher und lade auch zu Hause, um auch für Eventualitäten gewappnet zu sein.
Neben den eRUDAs 2013 und 2014 war ein weiteres Highlight im Jahre 2014 der Besuch der Wave-Trophy, bei der ich eine Teiletappe von Nördlingen nach Neuburg a.d. Donau mitgefahren bin. Ein ausführlicher und bebilderter Bericht darüber ist in der Zeitschrift “EMobile plus Solar” erschienen. Im Frühjahr und Sommer 2014 habe ich auch ein paar Versuche unternommen, was so geht, wenn man längere Strecken mit dem Ampera rein elektrisch absolvieren will. Der Bericht meiner ersten Fahrt über 230km, ebenfalls mit vielen Bildern, findet sich auch in der “EMobile plus Solar”. Die nächste Tour, deren Bericht in der folgenden Ausgabe erscheinen wird, führte mich dann schon etwas weiter, nämlich 350km in etwa 20 Stunden. Und dann wollte ich es wissen. Ich bin aus Bayern nach Nordrhein-Westfalen (Ladepark Kreuz Hilden, Dülmen) und auch wieder zurück gefahren, habe dabei in 5 Tagen 1400km rein elektrisch zurückgelegt – nun, beinahe, das war die Zeit, als es dort oben heftig gestürmt hat und das komplette Ruhrgebiet mehr oder weniger lahm gelegt war. Vmtl. deswegen hat beim Rückweg eine Ladesäule wohl nicht mehr funktioniert – und so mußte ich doch glatt einen halben Liter Benzin verbrennen, weil der Strom nicht zur nächsten zugänglichen Ladesäule reichte.
Mein Fazit aus diesen Touren ist, daß nicht die elektrische Reichweite der hauptsächlich entscheidende Faktor bei E-Fahrzeugen ist, sondern die Schnellladefähigkeit (22kW Minimum) und die problemlose Zugangsmöglichkeit zu entsprechenden Ladesäulen. 2014 fuhr ich auch bei der Bertha Benz Challenge mit, bei der die unterschiedlichsten Fahrzeugtypen vertreten waren (Artikel in der Printausgabe Nr. 94 der “EMobile plus solar”).

Opel Ampera – 1. eRUDA 2013 – Markus Dippold
Opel Ampera – eRUDA 2014 – Markus Dippold

Teilnehmer
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