Landratsamt steigt in Elektromobilität ein Erstes Fahrzeug im Einsatz

Das Landratsamt Weilheim-Schongau setzt ein Zeichen für den Klimaschutz: Nicht nur die Automobilindustrie, auch das Landratsamt Weilheim-Schongau setzt auf Elektromobilität.

Kürzlich durften die Mitarbeiter der Dienststelle Weilheim das nagelneue, strahlend blaue, umweltfreundliche Dienstfahrzeug in Empfang nehmen.

Im Einsatz ist nun ein Renault ZOE elektromobil. „Elektroautos produzieren keine Abgase, keine Feinstaub- oder Motorlärmbelastung. Sie bieten absolut emissionsfreie Mobilität“, betonte der stellvertretende Landrat Karl-Heinz Grehl bei der Übergabe.

Das Fahrzeug hat 92 PS. Für eine ausgezeichnete Straßenlage sorgen der Vorderradantrieb, der Elektromotor und die Lithium-Ionen-Batterien, die tief im Fahrzeug verankert sind und den Schwerpunkt des Fahrzeuges senken. Die Reichweite des Fahrzeuges liegt bei rund 400 Kilometern. Die verfügbare Reichweite und alle Informationen zum Lade-Status werden auf einer digitalen Anzeige auf dem Armaturenbrett angezeigt.

„Der Landkreis Weilheim-Schongau engagiert sich seit vielen Jahren für den Umwelt- und Klimaschutz“, so Kreiskämmerer Norbert Merk, „Der Ausbau von Elektromobilität wird bei der Umsetzung unserer Klimaschutzziele eine gewichtige Rolle spielen. Wir wollen praktische Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen sammeln und gleichzeitig vielen Mitarbeitern ermöglichen, diese Technologie zu erleben. “ Er selbst habe sich von den Vorzügen des Elektroautos bereits bei einer Probefahrt überzeugt: Das Fahrzeug sei leise und spritzig.

„Der Aufbau der regionalen Ladeinfrastruktur und das wachsende Angebot an Elektroautos sind wichtige Voraussetzungen, um der Elektromobilität den Weg in den Massenmarkt zu eben“, sagte Grehl.

“Aufgetankt” wird das E-Fahrzeug in den Garagen des Landratsamtes. Je nach Stromquelle dauert das Laden zwei bis acht Stunden.

l. stellv. Landrat Karl-Heinz Grehl r. Kreiskämmerer Norbert Merk

Dieser Inhalt wurde erstellt von Landkreis Weilheim-Schongau. Foto Landkreis Weilheim-Schongau.

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ePROJEKT, 7. Juli 2017