Schadet die Ladesäulenverordnung – LSV?

Bundesrat verschiebt Ladesäulenverordnung auf Februar 2016

Bedeutet die jetzige Form der Ladesäuelenverordnung (LSV) das absehbare Ende von “Park&Charge” und “Drehstromliste” und auch ein Ende des “Schnellladen mit Crowdfunding“?

Laut LSV sind fast alle dieser “Ladepunkte” öffentlich, damit melde- und prüfpflichtig! Schnellladepunkte >22kW (Crowdfunding-Projekt) unterliegen sogar einer regelmäßigen Melde-/Prüfpflicht! Es ist abzusehen, dass dadurch kaum mehr private Ladehalte entstehen werden, sondern es eher zu einer Abmeldung aus den existierenden Verzeichnissen kommt! Die LSV ist an entscheidenten Punkten abweichend (verschärft!) zur umzusetzenden EU-Richtlinie formuliert, begünstig m.E.n. einseitig eine (deutsche) Technologie und ist in Teilen ihrer Begründung sachlich falsch und schadet damit der ElektroMOBILität !

Gegen die LSV gibt es eine Bürgerpetition:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Bundesrat_Aenderung_der_BundesratsDrucksache_50715_BMWi_Ladesaeulenverordnung_LSV/?nXuLWjb

BSM und Ladestellenbetreiber haben Stellung bezogen, wurden aber in ihrer Kritik nicht berücksichtigt:
http://www.bsm-ev.de/news/894-lsv-im-bundesrat

Diskutiert wird beispielsweise hier:

Welche Auswirkungen die restriktiven deutschen (Lobby-)Bestimmungen haben, zeigt sich schon heute, wenn an aufgestellten Schnelllladesäulen “konkurrierende” Anschlusskabel nachträglich entfernt werden!
Beispiel Ladestation am Autohof in Knetzgau an der A70:
http://www.goingelectric.de/forum/post279065.html#p279065 Hier ist CHAdeMO noch dran!  (30.11.2015)
http://www.goingelectric.de/forum/post280762.html#p280762 Hier ist das Kabel ab! (4.12.2015)
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wpadmin, 10. Dezember 2015